Grab und Grabpflege

Eine stimmungsvolle Ruhestätte auf dem Friedhof

Das Grab kann einfach oder sehr ausgeschmückt sein, anonym ohne Kennzeichnung oder mit opulentem Grabstein, begrünt oder mit Steinplatten, für den Körper im Sarg oder die Asche in der Urne.

Grabgesteck

Immer ist ein Grab jedoch die letzte Ruhestätte für den Verstorbenen nach der Bestattung und der vorwiegend aufgesuchte Platz zum Trauern, Erinnern und Bewältigen für die hinterbliebenen Angehörigen. Das Grab hilft beim Ausleben der Trauer. Die Grabpflege bspw. ist ein wichtiger Aspekt, noch aktiv etwas für den Verstorbenen tun zu können. Der Friedhofszwang für Urnen gerät immer mehr ins Wanken, alternative Bestattungsformen und Orte für die Beisetzung verstärken sich. So lange es sich dabei ebenfalls um geschützte Orte handelt, ist dem wenig entgegenzusetzen zu Gunsten des Friedhofs. Anders sieht es aus, wenn z. B. in Deutschland auch irgendwann einmal die Urne mit nach Hause genommen werden darf. Wer von den Hinterbliebenen hat das Recht, die Urne zu Hause aufzubewahren? Darf der andere im Streit die Urne nicht mehr sehen? Wohin mit der Urne bei einer Haushaltsauflösung von Alleinstehenden? Das sind nur drei Fragen, welche die Schwierigkeiten verdeutlichen. Ein Friedhof ist hier ein Raum, den jeder betreten kann und wo auch jeder unmittelbar Zwiesprache halten kann.

Familiengräber gab es in der Vergangenheit oft für wohlhabende Familien, heutzutage sind sie immer seltener, aber jeder bestaunt die oft imposanten Monumente auf dem Friedhof. Doppelgräber gibt es meist für Eheleute, ein Einzelgrab ist für nur einen Verstorbenen gedacht. Wahlgräber werden selbst ausgesucht, entweder zu Lebzeiten in einer Bestattungsvorsorge festgehalten oder dann später von den Angehörigen. Reihengräber dagegen werden der Reihe nach belegt, vom Friedhof zugeteilt und können auch nicht verlängert werden. Das Urnengrab ist die kleinste Grabart, ebenfalls in der Version des Wahl- oder Reihengrabs, als Einzel- oder Doppelstelle. Dann gibt es bspw. noch Gemeinschaftsgrabanlagen, eine individuelle Grabpflege ist hier nicht möglich, dafür entfallen die Kosten bzw. sind diese in den Gebühren, die Sie für die Bestattung bezahlt hatten enthalten.

Die Grabbepflanzung und Grabpflege ist von Witterung, Jahreszeit und Grabart abhängig. Sollte nicht als Last, sondern als beruhigende, heilende Arbeit gesehen werden. Ist sie aufgrund von einem Umzug, Gesundheit etc. nicht mehr auszuführen, kann ein Gärtner mit der Dauergrabpflege beauftragt werden. Auch diese kann in eine Vorsorge aufgenommen werden, so dass auch für Ihr Grab gesorgt ist, wenn Sie keine Hinterbliebenen in der Nähe haben. Bei der Gestaltung des Grabes sollten Sie die Größe des Grabmales, die Umgebung und die Vorschriften des Friedhofs berücksichtigen.

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