Welche Möglichkeiten gibt es bei Bestattungen?

Grundlage ist die Entscheidung zwischen Erdbestattung und Feuerbestattung

Wir erleben seit Jahren einen Wandel im Bestattungswesen und der Bestattungskultur und daher kann man sich eine Bestattung nun auch außerhalb eines klassischen Friedhofs vorstellen. Die alternativen Bestattungsformen haben wir gesondert erklärt.
Suchen Sie zuerst aus, ob Sie eine Erdbestattung oder Feuerbestattung wünschen. Am besten halten Sie diese Grundsatzentscheidung gleich in Ihrer eigenen Bestattungsvorsorge fest.

Erdbestattung: Der Verstorbene wird im Sarg beigesetzt. Die Beisetzung ist auf einer Wahl- und Reihenstelle möglich. Die Grabpflege ist dort meist vorgeschrieben, daher fallen noch Folgekosten an. In den meisten Bundesländern muss der Verstorbene innerhalb von 10 Tagen beigesetzt werden, wobei die Bestattung mit Eigenkleidung erlaubt ist. Bei vorhandener Grabstelle ist die Einverständniserklärung des Nutzungsberechtigten erforderlich.

Feuerbestattung: Der Verstorbene wird zum Krematorium überführt und dort mit einem Sarg eingeäschert. Die Asche des Verstorbenen wird nach der Kremierung in eine Aschenkapsel umgefüllt. Die Urne wird dann vom Bestatter wieder aus dem Krematorium abgeholt und zum Friedhof überführt. Wie bei der Beerdigung sind Wahl- und Reihengrab Optionen, zusätzlich aber auch das Kolumbarium oder ein Urnenhain.

Eine Abschiednahme oder Sargfeier vor der Erdbestattung oder Kremierung ist nach Wunsch möglich und für die Trauer zu empfehlen. Eine Aufbahrung zu Hause ist innerhalb der vorgeschriebenen 36-Stunden-Frist völlig unproblematisch, es gibt auch Friedhöfe und Bestatter wie z. B. Antea, welche diese Möglichkeit anbieten. Wir helfen Ihnen bei der Organisation der Trauerfeier.